Besuch im Fernmeldemuseum Aachen | Drucken |

 

Das Material regte zum Fragen und Anfassen an; die Erklärungen waren verständlich und interessant. Erst einmal erhielten wir einen Überblick über die Fernmeldetechnik der letzten zwei Jahrhunderte: Wie alles mit einem Musikübertragungsgerät begann, wie sich die Form der Fernmeldegeräte langsam entwickelte, wie das „Fräulein von Amt“ die Verbindungen stöpselte und wie eine immer ausgefeiltere Technik entstand.

Riesige Wände mit analoger Technik, in der DDR abgebaut, fanden den Weg ins Museum. Es beeindruckte, dass man den Schaltweg, den man mit der Zahlenfolge auf der Wählscheibe vorgibt, so gut verfolgen kann. Auch die Entwicklung der Übertragungstechnik über Drähte war gut nachvollziehbar. Die ersten Isolierungen, noch aus Papier, waren wie Bäume aufgebaut. Dann erst gab es Isolierungen aus Kunststoff und die Drähte wurden zu immer dickeren Leitungen zusammengefasst.

Und dann durften viele Geräte ausprobiert werden, was erst einmal alle eine halbe Stunde beschäftigte. Zum Schluss folgte noch ein Blick auf die ersten „Handys“,  die aber damals alles andere als handlich waren und außerdem richtig teuer. Vielen Dank an die Ehrenamtler! Es hat uns großen Spaß gemacht!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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